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Leben braucht Raum!

+++ unabhängig ++ selbstorganisiert ++ selbstgestaltet ++ kulturell ++ sozial ++ politisch ++ von und für die Menschen in Stuttgart Ost +++

Kontinuierlich wird der städtische Lebensraum nach kommerziellen Interessen ausgerichtet und verändert. Damit verbunden findet die Verdrängung aller statt, die nicht so viel Geld haben.

Sei es z.B. durch Immobilienspekulationen, durch vermeintliche Stadtteilaufwertung, Prestigeprojekte(n), steigende Lebenshaltungskosten und unbezahlbare Mieten.
Gleichzeitig müssen alternative Projekte, wie z.B. die Röhre, der Landespavillon oder die Waggons  Mainstreamprojekten weichen.
Darüberhinaus wird durch ständigen Leistungs- und Konkurrenzdruck in Schule, Arbeitsplatz, Uni etc. die Vereinzelung der Menschen innerhalb der Gesellschaft vorangetrieben.  

Wir möchten dieser Entwicklung etwas entgegensetzen und einen unabhängigen,  selbstorganisierten und selbstgestalteten, kulturellen, sozialen und politischen Raum von und für die Menschen in Stuttgart Ost schaffen.

In diesen Räumen sollen Menschen unabhängig von Herkunft, Geschlecht, sexueller Orientierung, körperlicher/seelischer Unversehrtheit und dem oftmals viel zu kleinen Geldbeutel ihre Gedanken und Ideen zum Ausdruck bringen können.

Es soll

  • Möglichkeiten zum Austausch und zur Weiterbildung durch kritische und unabhängige Zeitschriften, Bücher und Filme geben,
  • soziale und politische Veranstaltungen, wie das Stadtteilkino, Diskussions- und Infoabende stattfinden,
  • Sportangebote – wie ein Trainingsraum – zur Verfügung stehen,
  • kulturelle Angebote – wie Proberäume und Konzerte – ihren Platz finden und
  • preiswertes Essen und Getränke geben.

Probleme, sei es Zuhause, in der Schule, mit dem Amt, der Ausländerbehörde, dem Gericht oder durch rassistische Hetze oder Gewalt gegen Frauen, sollen nicht mehr nur Probleme von Einzelnen sein, sondern gemeinsam angegangen werden können, zum Beispiel durch

  • Hausaufgabenhilfe,
  • eine Anlaufstellen für Menschen in schwierigen Lebenslagen, wie Flüchtlinge oder Opfer häuslicher Gewalt,
  • Hartz IV Beratung,
  • Übersetzungs- und Lesehilfe,
  • Rechtsberatung,
  • einem Frauencafé,
  • und vielem mehr

Wie das Stadtteilzentrum aussehen wird, was darin gemacht werden kann, hängt natürlich von der Beteiligung ab. D.h. Je mehr Menschen sich daran beteiligen, desto mehr wird möglich sein.

Uns ist klar, dass Initiativen hin zu einer befreiten und solidarischen Gesellschaft nur durch die Menschen selbst organisiert und entwickelt werden können – unabhängig von Staat und Parteien.

Wir haben uns also ambitioniert und mit einer Menge Ideen und Pläne auf den Weg gemacht und möchten euch alle herzlich dazu einladen sich einzubringen und gemeinsam ein Stadtteilzentrum aufzubauen dessen Name auch Programm ist: Ein Raum von und für die Menschen hier im Stadtteil Stuttgart Ost.